Mädchen- und Jungstag

Donnerstag, 21. Mai 2015

Zwischen Frühlings- und Sommerferien freuten sich alle Altenburger Klassen über einen Mädchen- und Jungstag. Die Idee für einen solchen Tag war im Schülerrat geboren worden. Je nach Alter und Vorlieben der Schülerinnen und Schüler sah das Programm anders aus.

Bei den 1. Klassen übten sich Mädchen wie Jungs in Karate und hatten viel Spass dabei. Wer mochte baute Kapla oder ging ins Schminkatelier.

Die Jungs der 2. Klassen spielten Fussball, bauten Lego und erkundeten den Werkraum. Die Mädchen hatten drei Ateliers zur Auswahl: Tanzen, Schmuck und Theter.

Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen durften ihr Programm mitbestimmen und mitorganisieren. Die Mädchen wollten tanzen, Schmuck basteln, sich schminken und frisieren, backen, Wasserschlacht und Disco machen und Theater spielen. Und ein paar Viertklässlerinnen - das war eher eine Überraschung - endlich mal ohne Jungs Fussball spielen.

Die Jungs der Mittelstufe wollten sich bewegen und draussen sein in der Natur. Sie bauten im Wald einen Seilpark und Brücken und übten sich im Klettern. Einige besonders sportliche Viertklässler schwangen sich aufs Bike, die anderen spielten im Wald ihre Lieblingsspiele und erfanden ein "Clash of Clans" ganz ohne Computer.

Klassenübergreifend spielen, zusammen essen, viel lachen und Spass haben. Der Tag ging schnell vorbei. Den Schülerinnen und Schülern hat's gefallen.

Die Klasse 2b hat ihre Eindrücke aufgeschrieben:

"Mir hat das Tanzen am besten gefallen."

"Im Legoland war es lustig, weil man so viele Sachen bauen konnte."

"Im Holzatelier hatten wir am Schluss ein cooles Auto."

"Beim Fussballtraining konnten wir zwischendurch immer wieder ein Spiel machen, und das war super."

"Ich hätte das, was die Jungen gemacht haben, auch gerne gemacht."

"Mir hat es gefallen. Nur durften wir leider nicht Fussball spielen. Mir war es zu mädchenhaft."

"Ich hätte gerne noch einmal einen Mädchen-Bubentag. Er war cool."

"Beim nächsten Mal möchten wir eine Geisterbahn bauen."